RECASAS

RECASAS entstand aus einer einfachen Beobachtung: Viele Menschen leiden nicht nur an dem, was sie erlebt haben, sondern an der engen Sprache, die ihnen zur Verfügung steht, um darüber zu sprechen.

In vielen Zusammenhängen werden menschliche Erfahrungen heute schnell interpretiert, kategorisiert, diagnostiziert oder erklärt. Ich wollte einen Raum schaffen, in dem etwas anderes möglich wird — einen Ort, an dem Geschichten offen bleiben dürfen, Bedeutungen sich erweitern statt verengen und Vorstellungskraft nicht als Dekoration, sondern als Ressource verstanden wird.

RECASAS ist daher weder Therapie noch ein Selbsthilfeprogramm.
Es ist ein kreativer sozialer Raum.

Durch gemeinsames Lesen, Schreiben, Gespräch und künstlerische Annäherung erkunden die Teilnehmenden verschiedene Weisen, die Geschichten ihres Lebens zu erzählen — und neu zu erzählen. An der Vergangenheit ändert sich dabei nichts, doch ihr Gewicht verschiebt sich, wenn neue Worte, Perspektiven und Assoziationen entstehen. Es kommt zu einer Art mentalem Wandel: Die Erfahrung bleibt, aber der Mensch ist nicht länger auf eine einzige Deutung festgelegt.

Ich habe RECASAS gegründet, weil ich glaube, dass Veränderung nicht nur aus Bewältigungsstrategien entsteht, sondern aus narrativer Freiheit — aus der Möglichkeit, mehr zu sein als eine einzige Erklärung.

Weitere Informationen zum Konzept, zu den Aktivitäten und aktuellen Projekten finden sich auf der offiziellen Website: https://recasas.org/

Zurzeit suche ich außerdem weitere Gesellschafterinnen, die die langfristige Struktur und Zukunft von RECASAS mitgestalten möchten.
Mit dieser Rolle geht eine gemeinsame rechtliche und finanzielle Verantwortung für die Organisation einher.
Wenn du dir vorstellen kannst, als Gründungsmitglied Verantwortung in dieser Funktion zu übernehmen, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme.