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Being In A Film beim Mad in Norway International Film Festival

by ingrid e johnson
Juli 9, 2026
in VERANSTALTUNGEN
Being In A Film at the Mad in Norway International Film Festival
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(Foto: Filmstill aus Being In A Film, Regie: Josepha Groner.)

Ich freue mich sehr, dass Being In A Film, ein Dokumentarfilm von Josepha Groner, im September beim Mad in Norway International Film Festival in Lillehammer gezeigt wird.

Der Film ist ein intimes Porträt von mir und blickt auf eine Zeit meines Lebens in New York City zurück, in der meine Erfahrungen im Rahmen psychiatrischer Diagnosen und Behandlungen gedeutet wurden. Ich spreche über einige der tiefen Brüche dieser Zeit, darunter auch darüber, dass ich gegen meinen Willen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde.

Heute lebe ich in Berlin und blicke aus meiner heutigen Perspektive auf diese Erfahrungen zurück. Der Film begleitet meine Suche nach neuen Wegen, ein Leben jenseits diagnostischer Kategorien zu verstehen, und fragt danach, was es bedeutet, das Recht zurückzugewinnen, die eigene Geschichte selbst zu erzählen.

Diese Suche hat auch in RECASAS Ausdruck gefunden – dem Raum, den ich für Lesen, Schreiben und gemeinschaftlichen Austausch außerhalb klinischer Rahmen schaffe.

Josepha begann 2024, mich in Berlin zu filmen. Als ich schließlich den fertigen Film sah, war ich tief bewegt. Am einfachsten konnte ich mein Gefühl so beschreiben:

Meine Geschichte wurde mit Liebe erzählt.

Im September wird Being In A Film beim Mad in Norway International Film Festival in Lillehammer gezeigt, und ich werde bei der Vorführung dabei sein.

Vorführung: Freitag, 25. September 2026, 9:30 Uhr
Lillehammer, Norwegen

Mehr über Being In A Film auf der Website des Festivals.

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Mit meinem Projekt RECASAS möchte ich Räume schaffen – außerhalb des medizinischen Modells –, in denen Menschen ihre Geschichten teilen und erkunden können, auch die schwierigen, durch Kunst, Musik, Theater, Erzählen, Literatur, Schreiben und gemeinsames Kochen.
Es sind Räume, in denen emotionaler Ausdruck willkommen ist und nicht pathologisiert wird, mit Raum für viele Stimmen. In diesen Räumen reflektieren wir auch gemeinsam, wie gesellschaftliche Normen, Machtstrukturen und Sprache emotionales Leiden prägen – und wie wir begrenzende Narrative verlernen und unsere eigenen Stimmen und Geschichten zurückgewinnen können, kollektiv und kreativ.

Aktuell suche ich Menschen – mit Sitz überall auf der Welt –, die sich eine Mitverantwortung als Gesellschafterinnen von RECASAS vorstellen können. Wenn dich das anspricht oder du jemanden kennst, für den das gut passen könnte, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme.

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