(Foto: Filmstill aus Being In A Film, Regie: Josepha Groner.)
Ich freue mich sehr, dass Being In A Film, ein Dokumentarfilm von Josepha Groner, im September beim Mad in Norway International Film Festival in Lillehammer gezeigt wird.
Der Film ist ein intimes Porträt von mir und blickt auf eine Zeit meines Lebens in New York City zurück, in der meine Erfahrungen im Rahmen psychiatrischer Diagnosen und Behandlungen gedeutet wurden. Ich spreche über einige der tiefen Brüche dieser Zeit, darunter auch darüber, dass ich gegen meinen Willen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde.
Heute lebe ich in Berlin und blicke aus meiner heutigen Perspektive auf diese Erfahrungen zurück. Der Film begleitet meine Suche nach neuen Wegen, ein Leben jenseits diagnostischer Kategorien zu verstehen, und fragt danach, was es bedeutet, das Recht zurückzugewinnen, die eigene Geschichte selbst zu erzählen.
Diese Suche hat auch in RECASAS Ausdruck gefunden – dem Raum, den ich für Lesen, Schreiben und gemeinschaftlichen Austausch außerhalb klinischer Rahmen schaffe.
Josepha begann 2024, mich in Berlin zu filmen. Als ich schließlich den fertigen Film sah, war ich tief bewegt. Am einfachsten konnte ich mein Gefühl so beschreiben:
Meine Geschichte wurde mit Liebe erzählt.
Im September wird Being In A Film beim Mad in Norway International Film Festival in Lillehammer gezeigt, und ich werde bei der Vorführung dabei sein.
Vorführung: Freitag, 25. September 2026, 9:30 Uhr
Lillehammer, Norwegen
